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Biografie

Der Film- und Theaterschauspieler David Russell Strathairn wurde am 26. Januar 1949 in San Francisco, Kalifornien geboren, aufgewachsen ist er in Marin County. Seine Eltern stammen aus eher einfachen Verhältnissen, sein Vater Thomas Scott Strathairn war Fachangestellter, seine Mutter Mary Frances Frazier war als Krankenschwester in einem örtlichen Krankenhaus tätig.

Strathairn besuchte zunächst bis zum Jahr 1966 die Redwood High School, anschliessend wechselte er aufs Williams College nach Williamstown in Massachusetts in den Osten und machte dort im Jahr 1970 seinen Abschluss.

Während seines Studiums lernte Strathairn seine Begeisterung und aber auch sein Talent für die Schauspielerei und das Theater kennen. Er belegte einige Theaterkurse und spielte auch bereits einige Rollen, wie z.B. Stücke von Shakespeare oder andere berühmte Stücke.
Nach diesem Studium kommt ein sehr witziger Abschnitt Strathairns, denn er wechselte danach auf ein doch eher aussergewöhnliches College, nämlich eine Clown-Schule (das Ringling Brothers and Barnum and Bailey Circus Clown College) in Florida. Mit einem dort mit angebundenem Zirkus reiste er dann einige Monate umher, doch Strathairn verlor schnell die Lust am ständigen “lustig sein” und als er zu bestimmten Auftritten gezwungen wurde, verließ er den Zirkus.

Noch im selben Jahr verließ er Florida und reiste wieder an die Ostküste nach New York. Dort gründete er mit Freunden eine kleine Kinder-Theatergruppe mit der er auch durch ganz New Hampshire zog. Durch einen Zufall traf er im Theater von New Hampshire einen alten Kommilitionen vom College wieder, nämlich John Sayles. Sayles verschaffte Strathairn ein paar Auftritte am Theater u. letztlich dann auch seine allererste Filmrolle in dem Film “Return of the Secaucus 7“, einem Film über Studenten, die gegen den Vietnamkrieg protestieren.

In den 80er Jahren spielte Strathairn dann lange Zeit am Theater in New York, spielte in dieser Zeit aber auch zahlreiche Nebenrollen in teils mehr, teils weniger erfolgreichen Filmen. Ende der 80er Jahre wuchs aber auch sein Bekanntheitsgrad und auch seine Fans wurden immer mehr und so bekam er auch etwas persönlichere und auch größere Rollen. Dort war es ihm auch möglich an der Seite von großen Starts wie Christopher Walken, Kevin Bacon oder Ray Liotta zu spielen.

Die erste filmografische Nominierung (Independant Spirit Awards) bekam Strathairn im Jahr 1987 für seine Rolle im Film Matewan, bei dem auch wieder sein guter Freund John Sayles Regie führte. Danach bekam er auch seine erste Hauptrolle im Film “Eight Men Up“.

In den frühen 90ern hat David nun schon einen guten Ruf auch in Hollywood und sein Bekanntheitsgrad im Land ist enorm gestiegen. Immer mehr Haupt- und Nebenrollen spielte er mit Bravur und im Film “City of Hope” gewannt er endlich auch seinen ersten Award, ebenfalls den Independant Spirit Award als bester Schauspieler.

Es folgen weitere große Bestetzungen in zahlreichen Filmen und auch TV-Serien, berühmteste Rolle seitdem war mit Sicherheit die des Robert Wegler in der Sereie “The Sopranos” aus dem Jahr 2004.

Im Jahr 2007 schaffte er dann auch den großen Sprung in Hollywood und ergatterte eine Rolle in dem Action- und Spionage-Abenteuer “The Bourne Ultimatum”, in dem er mit Matt Damon zusammen vor der Kamera stand.

Mittlerweile ist David mittlerweile schon sehr lange verheiratet mit seiner Frau Logan Goodman mit der er auch zwei kleine Söhne hat. Mit seiner Familie lebt er in New York. Aufhören wird David mit der Schauspielerei wohl nie und es bleibt spannend abzuwarten, in welche Rollen er wohl in Zukunft schlüpfen wird…

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